Krieg. Naturkatastrophen. Sozialabbau. 2019 war ein weiteres Jahr, in dem uns die Symptome des Kapitalismus jeden Tag begegneten. Doch genau wie Rosa Luxemburg es uns vor über 100 Jahren schon sagte: „wir wollen fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem“. Darum wollen wir auf die Erfolge zurückblicken, die wir dieses Jahr feiern konnten. Wir haben in diesem Jahr so viele neue Mitglieder, Sympathisant*innen und Freund*innen gewonnen wie in keinem zuvor. Bei unseren Vorträgen waren wir in der Lage, die Tische zu füllen an denen wir vor zwei Jahren noch zu dritt saßen. Und genau diese Vorträge sollen auch hier Beachtung finden, denn sowohl die in [’solid] als auch die anderweitig organisierten Genoss*innen verdienen unseren Dank für ihre Mühen, uns neue Sichtweisen und Sachlagen aufzuzeigen und unsere Analysen zu schärfen.

In der Linken

Auch innerhalb der Linkspartei konnten wir unsere Arbeit einfließen lassen. So sind wir seit Februar 2019 im geschäftsführenden Kreisvorstand der Partei vertreten und seit September ist unser Mitglied Filiz Kluba im Umweltausschuss der Stadt Alzey. Dort vertritt sie unsere Anliegen und trägt unsere antikapitalistischen Positionen erfolgreich in die Politk.

In antifaschistischen Bewegungen

Neben Parteipolitik sind wir auch in Bewegungen organisiert. Im Bereich Antifaschismus haben wir 2019 die wohl spürbarsten Erfolge erkämpft, denn in Alzey, das seit Jahrzenten regelmäßig zum Schauplatz von Neonazi-Demonstrationen wurde, zeigten sich seit Februar keine Nazis mehr organisiert auf der Straße. Stattdessen wichen sie nach Ingelheim oder Kaiserslautern aus, deren Gegenproteste wir ebenfalls unterstützten.
Dies ist sicherlich kein alleiniger Erfolg, sondern der gemeinsame Erfolg vieler weiterer Akteur*innen wie zum Beispiel der Antifaschistischen Initiative Alzey sowie aller anderen aktiven Antifaschist*innen geschuldet. Hierzu sind wir froh unseren Teil beigetragen zu haben.

In ökologischen Bewegungen

Außerdem war das Jahr wie auch unsere Arbeit geprägt von Umweltprotesten, ökologischer Bildungsarbeit und anderweitigem Engagement für die Umwelt. So konnten wir tatkräftig beim Aufbau einer basisdemokratischen „Fridays for Future“-Ortsgruppe mitwirken und die von ihr organisierten Proteste in Alzey lautstark und mit Redebeiträgen unterstützen. Nach einem durch uns organisierten Vortrag im Februar über den Widerstand im Hambacher Forst waren wir im Juni direkt vor Ort, um mit Ende Gelände gegen Kohlestrom und für mehr Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Neben 6000 Menschen, die gemeinsam Gruben und Kohlebahn blockierten, demonstrierten in Aachen 40.000 für eine gerechtere Klimapolitik.

In der Zukunft

Bei all diesen Erfolgen dürfen wir aber nicht die weiterhin bestehenden Probleme vergessen. Krieg. Naturkatastophen. Sozialabbau.
Deswegen werden wir auch 2020 und alle Jahre danach kämpfen, Einfluss nehmen, Ketten sprengen, Freund*innen sein, um den Kapitalismus zu ertragen und zu überwinden. Für eine bessere Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, in der wir alle gut und gerne leben.

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